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Pranayama steht noch immer im Schatten
der Asana-Praxis des Yoga. Es ist ein strukturelles Problem,
da es an Lehrern mangelt, die diese Technik kompetent und
erfahren zu unterrichten vermögen. Dem möchte diese
Pranayama-Weiterbildung entgegenwirken, die sich ausschließlich
an Yoga-Lehrkräfte richtet.
Pranayama ist der Schlüssel der Hatha-Yoga-Praxis. Er
ist das Tor in den inneren Yoga vom Hatha- zum Raja-Yoga.
Erst die Techniken des Yoga-Yoga erlauben
es uns, die Ruhe und Klarheit des Geistes zu erlangen, in
der die weiterführenden Hatha-Yogatechniken (wie Mudra,
Nada, Visualisation) zu samadhi zu führen vermögen.
Der Hatha-Yoga hat eine Vielzahl von Techniken
entwickelt, die jede/r Übende wie ein Medikament einsetzen
kann, um die inneren Ungleichgewichte und Trübungen zu
beheben.
Im Mittelpunkt dieser Weiterbildung soll
eine solide und ausführliche Vermittlung der Bandhas
und der 8 klassischen Kumbhakas der Hatha-Yoga-Pradipika stehen.
Sie sollen in Theorie und Praxis gelehrt werden, ergänzt
durch die entsprechende Fachdidaktik und die medizinischen
Grundlagen.
Mittel des Übens werden sein
- vorbereitende asanas und Bewegungsabläufe
(vor allem aus dem Kundalini-Yoga nach Yogi Bhajan)
- einfache Atemübungen, um
die »Qualität des Atems« zu etablieren
- intensive Erarbeitung der wesentlichen
Bandhas und zahlreicher Mudras
- intensive Erarbeitung der 8 Kumbhakas
- Meditation
- Erfahrungsaustausch und Diskussion
Die Ausbildung umfasst insg. 108 UE à 45 Minuten in Pranayama 54 UE, Hatha-Yoga-Praxis 27 UE, Yoga-Philosophie 15 UE und medizinische Grundlagen 6 UE, dazu kommen im Verlauf der Seminare noch 28 UE Unterrichtspraxis durch die Lehrproben, die im Rahmen der Seminare stattfinden werden.
Pflichtlektüre dazu:
Anna Trökes:
Pranayama-Broschüre. Studienbegleitheft d. BDY
Anna Trökes & Margarete Seyd: Yoga und Atemtypen
Voraussetzungen: gute asana-Kenntnisse,
die Fähigkeit mind. 15 Min. ruhig und aufrecht sitzen
zu können, stabile körperliche und psychische Gesundheit
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